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Energieberatung & Energieausweis

Fakt ist: schlecht gedämmte Gebäude sind enorme Energiefresser und eine der größten Quellen des co2-Ausstoßes. Rohstoffe wie Kohle, Erdöl, Erdgas, sowie Natururan werden zunehmend knapper und verteuern sich somit ständig. Selbst Optimisten rechnen mit einer jährlichen Energiepreissteigerung von etwa 6% im Durchschnitt, bei einigen Szenarien wird auch von bis zu 12% jährlicher Preissteigerung der Energiekosten ausgegangen. Mit der Einführung des Energiepasses in der Europäischen Union für den Immobilienbestand wurde nun ein Grundstein zur Energieeinsparung bei Gebäuden gelegt.

Mit Hilfe eines Energiepasses kann die Energieeffizienz eines Gebäudes beurteilt werden. Aufbauend auf diese Analyse können energetische Maßnahmen getroffen werden. Diese Maßnahmen sollen sich natürlich nach dem Geldbeutel des Bauherren richten und können abschnittsweise auf einen gewissen Zeitraum verteilt vorgenommen werden. Für raumreform hat in diesem Zusammenhang die architektonische Gestaltung ebenfalls oberste Priorität. Energetisches sanieren bedeutet weit mehr als das Einpacken des Gebäudes in Wärmedämmung. Hier sind die Möglichkeiten oft so individuell wie Gebäude, Bauherren und Zielsetzungen.

Bei elektrischen Haushaltsgeräten ist der Nachweis bezüglich des Energieverbrauchs längst eine Selbstverständlichkeit. Ein Blick auf die Verbrauchskategorie verrät dem Käufer, ob es sich um ein energiesparendes Gerät handelt oder nicht. Ein vergleichbares Instrument soll der Energieausweis sein.

Der Energiepass bietet daher für alle Beteiligten eine verlässliche Grundlage zur energetischen Einordnung eines Hauses: So kann der Vermieter auf der Grundlage des Energieausweises und der damit verbundenen Beratung durch den Architekten sinnvolle energiesparende Modernisierungsmaßnahmen durchführen, welche zudem zur Wertsteigerung der Immobilie führen. Auf der anderen Seite steht der Mieter, der vor Anmietung der Wohnung bereits Auskunft über die zu erwartende so genannte `zweite Miete` erhält, welche in naher Zukunft ein nicht unerhebliches Entscheidungskriterium sein wird. Zudem profitiert die Umwelt, wenn es durch die Einführung des Energieausweises und der damit verbundenen Maßnahmen zu geringeren Emissionen kommt.